Case Study: Anwendung der R-Strategie "Repair" an einem Kunststoffbauteil

Beschreibung:

3D-gedruckte Kunststoffteile weisen häufig qualitätsbedingte Abweichungen auf, insbesondere wenn sie auf unterschiedlichen Geräten gefertigt werden. Toleranzen können unter- oder überschritten werden, wodurch die Funktion des gesamten Bauteils beeinträchtigt wird.

In DACE werden faltbare Auflieger eines Spielzeug-LKWs in der Modellfabrik der SmartFactory-KL auf verschiedenen 3D-Druckern produziert. Einige dieser Auflieger zeigen minimale, aber funktional relevante Abweichungen: Sie lassen sich nicht sauber falten oder halten ihre Position nach dem Falten nicht, wodurch sie für die Endmontage des LKWs ungeeignet wären.

Anstatt fehlerhafte Auflieger zu verwerfen, wird im laufenden Produktionsprozess entschieden, sie mittels eines Lötverfahrens zu reparieren. Dabei werden die Kunststoffteile in die gewünschte Form gefaltet und an den Kanten dauerhaft verschweißt, um ihre Geometrie sicherzustellen. Jeder Auflieger besitzt zudem einen Digitalen Produktpass, der wesentliche Informationen zu Produkt, Herstellung und CO₂-Fußabdruck enthält.

Zu untersuchende R-Strategien:

  • Repair
  • Refurbish
  • Remanufacture

Betrachtete Ebene der Kreislaufwirtschaft: Nano Ebene

Abhängigkeiten/ verknüpfte Konzepte:

  • Kreislaufwirtschaft
  • CE Level: Nano
  • Digitaler Produktpass
  • Digitaler Zwilling

Authors

Abdullah Farrukh

mailto:abdullah.farrukh@dfki.de?subject=Case-Studies

Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI)